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Was ist ein e-Bike?

Der Volksmund spricht generell bei allen durch Elektromotoren unterstützten Zweirädern von e-Bikes. Offiziell sind e-Bikes Zweiräder, die bis zu 25 Stundenkilometer mit Muskelkraft und Motor, oder alleine mit der Motorleistung gefahren werden können. Bei Pedelecs setzt der Motor erst ein, wenn in die Pedale getreten wird.

Zulassung und Versicherung?

Seit Juni 2013 sind Pedelecs normalen Fahrrädern gleichgesetzt. Aufgrund der bauseitigen Begrenzung auf eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ist keine Zulassung und Versicherung erforderlich.

Brauche ich einen Führerschein?

Aufgrund der bauseitigen Begrenzung auf eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h wird kein Führerschein benötigt.

Gibt es ein Mindestalter?

Nein, auch Kinder oder Jugendliche können ein Pedelec fahren.

Muss ich einen Helm tragen?

Durch die Begrenzung auf die sogenannte bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h bei den e-Bikes besteht keine Helmpflicht. Wir von Green City legen Ihnen aber grundsätzlich ans Herz, immer einen Helm zu tragen.
Zu den Helmen im Shop.

Was ist genau ein Pedelec?

Ein Pedelec ist ein e-Bike, bei dem der Motor nur zusätzlich unterstützend anschiebt, sobald der Fahrer tritt. Pedelecs mit Tretunterstützung bis zu 25 km/h Höchstgeschwindigkeit und maximal 250 Watt starken Motoren, sind häufig mit einer sogenannten Anfahrhilfe oder Schiebehilfe bis 6 km/h ausgestattet. Diese beschleunigt das Fahrrad auch ohne Tritt in die Pedale.

Zulassung und Versicherung?

Wegen der Begrenzung der Anfahrhilfe auf 6 km/h bleiben solche Pedelecs aber zulassungsfrei und benötigen kein Versicherungskennzeichen.

Brauche ich einen Führerschein?

Aufgrund der auf 6 km/h begrenzten Anschiebehilfe wird kein Führerschein benötigt.

Gibt es ein Mindestalter?

Für Pedelecs mit Anschiebehilfe gibt es kein Mindestalter.

Muss ich einen Helm tragen?

Bei den Pedelecs mit auf 6 km/h begrenzter Anfahrthilfe besteht keine Helmpflicht. Wir von Green City legen Ihnen aber grundsätzlich ans Herz, immer einen Fahrradhelm zu tragen. Zu den Helmen im Shop.

Was ist ein SpeedPedelec?

Ein Speed Pedelec ist ein Pedelec, das Tretunterstützung über die Geschwindigkeit von 25 km/h hinaus gibt. Bei 45 km/h wird der Motor abgeriegelt.

Fahrer von SpeedPedelecs bedürfen immer mindestens einer Mofa-Prüfbescheinigung, müssen also mindestens 15 Jahre alt sein oder den normalen Autoführerschein besitzen. Eine Ausnahme gibt es auch hier: Reine Sportgeräte z.B. eMTB´s, die ausschließlich am Berg verwendet werden.

Bei 45 km/h wird der Motor abgeriegelt – das SpeedPedelec würde sonst in die Klasse der Führerschein- und zulassungspflichtigen Kleinkrafträder fallen (Fahrerlaubnisklasse M).

Zur Unterscheidung: Für e-Bikes ohne Pedalen, nur mit Gasgriff, z.B. eRoller oder eScooter benötigt man einen Moped-Führerschein oder einen Autoführerschein. Sie gelten nicht als Fahrräder im rechtlichen Sinne, sondern gehören zu der Klasse der Kleinkrafträder mit geringer Leistung und benötigen prinzipiell immer ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis.

Weitere Fragen?

 

 

 

Welcher Motor für welchen Einsatz?

Vor einigen Jahren hat man noch sehr stark diskutiert, welcher Motor für welches Einsatzgebiet geeignet sei. Das sieht man heute viel entspannter. Die großen Unterschiede gibt es einfach nicht mehr.

Mittelmotor

Für e-Biker, die gerne anspruchsvolle Touren in den Bergen unternehmen wollen, kann ein Mittelmotor Sinn machen wegen des niedrigen, weil zentrierten, Schwerpunktes beim Runterfahren/Downhill. Der Mittelmotor schiebt über das Hinterrad direkt über die Kette an.

Frontnabenmotor

Bei Frontnabenmotoren kommt die Power von vorne und die eigene Pedalleistung schiebt von hinten. Eigentlich keine schlechte Kombination, trotzdem für steiles Gelände, wenn man nicht selbst viel treten möchte, etwas weniger geeignet.

Heckantrieb

Last but not least bietet der Heckantrieb ebenfalls eine direkte Kraftübertragung. Er wird bevorzugt von den ganz starken Motoren eingesetzt.

Energiegeladen: Die Akkus

Alle unsere e-Bikes haben Lithium-Ionen Akkus, einige haben zusätzlich noch ein ausgetüfteltes Akkumanagement. Diese Intelligenz ist mittels winziger Chips auf der Platine integriert und kann in unserem Batterielabor ebenfalls geprüft werden. Sie variieren von 24V bis 48V. Die meisten Akkus in unserm Sortiment haben 36 V Batterien. Fast alle unsere e-Bikes haben eher eine große Batterie mit 400wH oder teilweise sogar 522wh für große Reichweiten.

Aufladen

Das Aufladen der Batterien erfolgt an einer ganz normalen 220 V Steckdose mit einem kleinen Ladegerät entweder direkt am e-Bike, oder bei fast allen unseren Modellen kann der Akku entnommen werden und im Haus wie ein Rasierer aufgeladen werden. Inzwischen gibt es auch viele Gasthöfe oder Almen die kleine Ladestationen zur Verfügung stellen.

Ladezeit

Die Ladezeit beträgt bei den leistungsfähigen Modellen 2,5 Stunden, bei den anderen bis zu 4,5 Stunden.

Lebensdauer und Ladezyklen

Abhängig vom Hersteller werden 500 bis 1500 Volladezyklen garantiert. Wer also im Jahr 50 Touren unternimmt, kann mit einer Leistungsdauer von fast 10 Jahren rechnen. Natürlich nimmt die Leistungsfähigkeit des Akkus zum Ende etwas ab, erst im einstelligen Prozentbereich, später dann im unteren zweistelligen.

Reichweite

Die Reichweite hängt natürlich von der Stärke des Motors, der Größe des Akkus und den individuellen Komponenten ab, wie die eigene Pedalkraft, das Gewicht und natürlich der gewählten Motorunterstützung. Wer z.B. um den Starnberger See im Powermodus mit 500 Watt in 1:15 h umrundet, schafft nur 60 km, wer das im Ökomodus tut, kommt auf bis zu 145km.

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Besonderheiten in Bezug auf die Straßenverkehrsordnung

Radwege

Fahrräder und Pedelecs müssen nur dann auf dem Radweg fahren, wenn er benutzbar ist und das Radwege-Schild dazu verpflichtet.

Da Pedelecs bis 25 km/h Fahrrädern gleichgestellt sind, sind alle touristischen und landschaftlich schönen Wege für Pedelecs offen, nur reine e-Bikes müssen darauf verzichten.

Einbahnstraßen

Bei Einbahnstraßen, bei denen die Gegenrichtung für Fahrräder freigegeben ist, dürfen nur e-Bike-Fahrer nicht in Gegenrichtung einfahren, Pedelecs schon.

Diese Unterschiede gelten auch für Waldwege, für Radfahrer freigegebene Fußgängerzonen und Fahrradabstellanlagen.

Promillegrenze

Fahrradnutzern ist eine höhere Promillegrenze erlaubt, während e-Bike-Piloten den strengeren Grenzwerten für Kraftfahrzeugfahrer unterliegen.

Transport von Kindern

Auch der Transport von Kindern in Anhängern ist ausschließlich für Fahrräder und somit auch für Pedelecs erlaubt. An reinen e-Bikes ist dies verboten. In geeigneten Kindersitzen dürfen Kinder bis zu sieben Jahren auf allen Zweirädern mitgenommen werden.

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Aktuelle Rechtslage zum Thema Helmpflicht

Nach Ansicht von StVO-Fachleuten kommt es für die Helmpflicht auf die Geschwindigkeit an, die mit Motor und Tretarbeit zusammen erreicht werden kann. Das würde für schnelle Pedelecs, also schnelle Elektroräder mit Tretunterstützung (bis 45 km/h), bereits nach geltender Rechtslage eine Helmpflicht bedeuten. Aber das ist nur eine Einschätzung und noch keine bindende Verordnung.

Die Fahrer müssten demnach „geeignete Schutzhelme" tragen. Dies seien entsprechende Helme, die auch Mofa- und Motorradfahrer tragen müssen.

Dagegen spricht, dass man auch bei den schnellen Pedelecs sehr stark ins Schwitzen gerät und es nicht zumutbar sei, Motorradhelme zu tragen.

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